Wird für den DSL-Splitter ein eigener Stromanschluss benötigt?
Der DSL-Splitter braucht keinen eigenen Stromanschluss. Er gilt als sogenanntes passives Gerät, so dass kein Stromanschluss benötigt wird. Dies freut auch insbesondere umwelt- und strombewusste Internetnutzer, braucht doch schon andere Hardware wie Drucker, Scanner oder DSL Router alles in allem sehr viel Strom zusammen. Gerade DSL Router sind dabei teilweise mit die größten „Stromfresser“. Auch wenn die DSL Router günstig in der Anschaffung sind, da man sie in der Regel kostenlos bei der Neubestellung eines DSL Anschlusses bekommt, können sie sich als teures Element herausstellen.
So ist es manchmal paradox, dass man einen großen DSL Provider Vergleich vornimmt und sich dort den günstigsten Flatrate Anbieter herauspickt. Auf der anderen Seite jedoch machen sich viele User gleichzeitig keine Gedanken über den Stromverbrauch ihrer Hardware. Zwar kann man die Frage nach dem genauen Stromverbrauch von DSL Router, Drucker oder Scanner nicht im Detail beantworten, aber dennoch ist es erwiesen, dass der Stromverbrauch mitunter enorm ist. Hier kommt es natürlich auch auf die entsprechenden Modelle an.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist auch das Nutzerverhalten. So verbringen viele Nutzer vor der Beantragung eines DSL Anschlusses beispielsweise mehrere Tage mit DSL Provider Vergleichen. Auf der anderen Seite jedoch informieren sie sich nicht eine Sekunde lang darüber, wie man den Stromverbrauch der Hardware, die ihnen ihr neuer DSL Provider dann liefert, reduzieren kann. Es ist zwar wichtig, dass man einen DSL Router günstig oder sogar am besten kostenlos dazu bekommt. Wie man den DSL Router aber ausschaltet, wenn man nicht im Internet surft, darüber machen sie immer noch zu viele Menschen keine Gedanken.
Einschätzungen von Energieexperten könnten Internetnutzer, die beispielsweise vier Stunden täglich im Internet surfen und ihren DSL Router in der restlichen Zeit ausschalten würden, rund 30 Euro an Stromkosten im Jahr einsparen. Daher sollten diese Nutzer eigentlich die mehr als zwei Euro monatlich für unnötige Stromkosten auf den Flatrate-Preis draufschlagen, den sie anhand des DSL Provider Vergleichs für ihren neuen DSL Anschluss ausgerechnet haben. Ähnlich verhält es sich auch mit sonstigem Computerzubehör wie Drucker oder Scanner.
Auch diese Geräte werden vom gewöhnlichen privaten Internetnutzer oft den ganzen Tag über – oder auch die ganze Nacht – angeschaltet gelassen, obwohl man sie nicht wirklich benötigt. Nimmt man auch diese Hardware noch zum bereits erwähnten Beispiel des DSL Routers dazu, ließe sich für den ein oder anderen PC-Freak durchaus eine gewisse Summe an Kosten einsparen, würde man sich intensiver mit dem Problem des unnötigen Stromverbrauchs auseinandersetzen. Dies wäre bei manchem User angebrachter, als tagelang danach zu suchen, wo man DSL Router günstig zum neuen DSL Paket bekommt. Insofern scheint es für den Großteil der deutschen Internetnutzer gut zu sein, dass der Splitter keinen eigenen Stromanschluss benötigt.
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